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Fachbeitrag

Energieaudit-Beratung: Ablauf, Kosten, Förderung

Mit einer Energieaudit-Beratung geben Sie die Vorarbeit ab und sparen Zeit. Wir klären vorab, ob Sie ein Audit nach DIN EN 16247-1 brauchen, wer es durchführt und welche Förderung passt. Das BAFA zahlt antragsberechtigten Unternehmen 50 % des Audit-Honorars, höchstens 3.000 €, wenn der Antrag vor dem Beratungsvertrag gestellt ist.

Autor: Robert Wilhelm Binder

Energieaudit-Beratung: Ablauf, Kosten, Förderung
Inhalt 8
  1. Was leistet eine Energieaudit-Beratung?
  2. Brauchen Sie ein Energieaudit?
  3. Wie läuft ein Energieaudit ab?
  4. Wie wählen Sie den Energieauditor aus?
  5. Was kostet ein Energieaudit?
  6. Wie wird die Energieaudit-Beratung gefördert?
  7. Was passiert nach dem Audit?
  8. Häufige Fragen

Dieser Beitrag richtet sich an Geschäftsführer, kaufmännische Leiter und Technikverantwortliche in Unternehmen. Für Wohngebäude gelten andere Regeln.

Was leistet eine Energieaudit-Beratung?

Eine Energieaudit-Beratung bereitet das Audit vor, begleitet es und hilft bei der Umsetzung danach. Ein Energieaudit ist eine genaue Prüfung, wo und wofür Ihr Unternehmen Energie verbraucht. Am Ende steht ein Bericht mit Maßnahmen, Kosten und Einsparung.

Die Beratung rund um das Audit umfasst fünf Aufgaben.

  • Wir prüfen, ob Ihr Unternehmen zum Audit verpflichtet ist und wann es fällig wird.
  • Wir prüfen, ob Sie für das Audit Förderung erhalten, und achten auf die Reihenfolge von Antrag und Vertrag.
  • Wir stimmen mit dem Auditor Standorte, Ansprechpartner und Zeitplan ab.
  • Wir sammeln mit Ihnen die Daten, die der Auditor braucht.
  • Nach dem Bericht ordnen wir die Maßnahmen und suchen die passende Förderung für die Umsetzung.

Für Energieaudit, ISO 50001, Förderanträge und geförderte Energieberatung arbeiten wir mit zertifizierten Partnern, die wir geprüft und ausgewählt haben. ISO 50001 ist die Norm für ein Energiemanagementsystem. Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Partner. Wir koordinieren, und Sie haben einen festen Ansprechpartner statt mehrerer Anbieter. Unsere Koordination kostet Sie nichts. Von unseren Partnern für Energieaudit, ISO 50001 und Förderanträge erhalten wir keine Vergütung. Wie wir sonst vergütet werden, steht auf der Seite Preise und Preismodelle.

Wir prüfen jeden Partner auf vier Punkte.

  • Er ist zertifiziert oder akkreditiert.
  • Er steht in der Energieeffizienz-Expertenliste oder ist beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) registriert, wo das verlangt ist. Die Expertenliste führt die Berater auf, die Bundesförderung begleiten dürfen.
  • Er hat Referenzen und Erfahrung.
  • Er hat eine gültige Berufshaftpflichtversicherung.

Ein Energieaudit ist etwas anderes als eine Gebäudeberatung. Was die beiden trennt, steht im Beitrag Unterschied Energieberatung und Energieaudit.

Brauchen Sie ein Energieaudit?

Pflicht ist das Energieaudit heute für Nicht-KMU, also große Unternehmen. KMU sind kleine und mittlere Unternehmen. Nicht-KMU haben 250 oder mehr Beschäftigte. Dazu zählen auch Unternehmen mit mehr als 50 Mio. € Umsatz und zugleich mehr als 43 Mio. € Bilanzsumme. Verbundene Unternehmen rechnen Sie dabei mit.

Ihr UnternehmenWas nach geltendem Recht giltBAFA-Förderung für das Audit
Nicht-KMU mit mehr als 500.000 kWh im Jahr Audit Pflicht, spätestens vier Jahre nach dem letzten Audit nein
Nicht-KMU mit höchstens 500.000 kWh im Jahr Online-Erklärung beim BAFA statt Audit ja, für ein freiwilliges Audit
KMU kein Pflichtaudit ja, für ein freiwilliges Audit
Unternehmen mit ISO 50001 oder EMAS, eingerichtet oder begonnen vom Audit befreit nur als KMU oder bis 500.000 kWh, wie oben

KMU können ein Audit freiwillig machen, etwa um ihre Energiekosten nach Anlagen aufzuschlüsseln. Das BAFA übernimmt dann die Hälfte des Honorars, höchstens 3.000 €.

Ein Regierungsentwurf (Drucksache 21/8027 vom 16.09.2026) will die Pflicht an einen Durchschnittsverbrauch von mehr als 2,77 GWh im Jahr binden. Eine GWh ist eine Million kWh. Maßgeblich sind die letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre. Der Entwurf ist nicht in Kraft, Stand 09.10.2026. Eine Frist zum 11. Oktober 2026 gibt es weder im Gesetz noch im Entwurf. Alle Schwellen, Fristen und den Stand der Novelle erklärt unsere Fachseite Energieaudit: Pflicht, Schwellen, Novelle.

Wie läuft ein Energieaudit ab?

Ein Energieaudit läuft nach dem Merkblatt des BAFA in sechs Schritten. Davor steht bei geförderten Audits der Förderantrag. Danach folgt bei Pflichtaudits die Erklärung beim BAFA.

  1. Einleitender Kontakt: Sie klären mit dem Auditor Ziel, Standorte und Umfang. Ihr Unternehmen benennt eine verantwortliche Person.
  2. Auftakt-Besprechung: Sie, der Auditor und wir legen Zeitplan, Ansprechpartner und benötigte Daten fest.
  3. Datenerfassung und Außeneinsatz: Sie liefern Verbräuche, Lastgänge und Anlagenlisten. Der Lastgang zeigt Ihren Strombezug in jeder Viertelstunde. Der Auditor prüft die Daten am Standort und misst große Verbraucher.
  4. Analyse: Der Auditor ermittelt Einsparungen und rechnet jede Maßnahme durch.
  5. Bericht: Sie erhalten die Maßnahmen in einer Rangfolge mit Investition und Einsparung.
  6. Abschlussbesprechung: Der Auditor erklärt die Ergebnisse. Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.

Erklärung beim BAFA: Pflichtige Unternehmen geben spätestens zwei Monate nach dem Audit die Online-Erklärung ab.

Die Erklärung nach § 8c des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) enthält Verbrauch und Energiekosten je Energieträger. Dazu kommen die Maßnahmen mit Investition, Nutzungsdauer und erwarteter Einsparung. Auch die Kosten des Audits melden Sie, getrennt nach internen und externen Kosten.

Welche Unterlagen Sie vorher sammeln, steht in der Checkliste Energieaudit vorbereiten.

Was muss der Auditbericht enthalten?

Das Gesetz legt den Inhalt eines Pflichtaudits in § 8a EDL-G fest.

  • Das Audit folgt der Norm DIN EN 16247-1 für Energieaudits, Ausgabe November 2022.
  • Es stützt sich auf aktuelle, gemessene und belegbare Betriebsdaten und Lastprofile.
  • Bei gängigen Geräten, die sich nur mit großem Aufwand messen lassen, sind nachvollziehbare Hochrechnungen erlaubt.
  • Es untersucht mindestens 90 % des gesamten Energieverbrauchs.
  • Es bewertet jede Maßnahme mindestens nach dem Kapitalwert.

Der Kapitalwert zeigt, ob eine Investition über ihre Nutzungsdauer mehr einspart, als sie kostet. Ein Euro, den Sie in zehn Jahren sparen, zählt dabei weniger als ein Euro heute.

Was gilt bei mehreren Standorten?

Bei gleichartigen Standorten, zum Beispiel Filialen, darf der Auditor ein Multi-Site-Verfahren nutzen. Dann besucht er je Gruppe nur eine Auswahl von Standorten. Die Zahl entspricht der Quadratwurzel der Standorte in der Gruppe, aufgerundet. Bei 20 gleichartigen Filialen sind das 5 Besuche vor Ort.

Den Gesamtverbrauch aller Standorte müssen Sie trotzdem ermitteln. Für Produktionsstätten und Krankenhäuser lässt das BAFA das Verfahren nur in Ausnahmefällen zu.

Wie wählen Sie den Energieauditor aus?

Der Auditor muss fachkundig, beim BAFA registriert und unabhängig sein (§ 8b EDL-G). Prüfen Sie diese Punkte vor dem Auftrag.

  • Er hat einen passenden Abschluss, etwa Studium, Techniker oder Meister.
  • Er war mindestens drei Jahre hauptberuflich tätig und hat dabei praxisbezogene Kenntnisse über betriebliche Energieberatung erworben.
  • Die Pflicht zu 12 Stunden Fortbildung im Jahr (§ 8b Abs. 3 EDL-G) hat das BAFA derzeit ausgesetzt.
  • Er hat sich vor seinem ersten Audit beim BAFA registriert.
  • Er berät hersteller-, anbieter- und vertriebsneutral und nimmt keine Provisionen von Herstellern, Vertreibern, Errichtern oder Vermietern von Anlagen an.
  • Für ein gefördertes Audit steht er zusätzlich in der Energieeffizienz-Expertenliste, Kategorie Nichtwohngebäude.
  • Sein Angebot nennt Festpreis, Leistungsumfang, Zeitplan und mögliche Reisekosten.

Die geförderte Beratung übernimmt unser in der Energieeffizienz-Expertenliste eingetragener Partner. So bleibt die Beratung anbieterneutral, wie es die Förderung verlangt.

Was kostet ein Energieaudit?

Der Preis eines Energieaudits hängt vor allem von Standorten, Anlagen und Datenlage ab. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie von unserem Partner ein schriftliches Angebot mit Festpreis.

FaktorWie er den Aufwand verändert
Zahl der Standorte Für jeden Standort braucht der Auditor eigene Daten.
Gleichartige Standorte Das Multi-Site-Verfahren verringert die Zahl der Besuche vor Ort.
Anlagen und Prozesse Druckluft, Prozesswärme oder Kälte brauchen mehr Messungen als ein Büro.
Datenlage Liegen Lastgänge und Zählerdaten vor, muss der Auditor weniger messen.
Wiederholungsaudit Der letzte Bericht liefert eine Vergleichsbasis für die neue Aufnahme.
Ihr eigener Aufwand Ihre Mitarbeiter liefern Daten und begleiten die Begehung. Diese internen Kosten melden Pflichtige dem BAFA mit.

Bei unseren eigenen Leistungen fallen keine Auslagen oder Reisekosten an. Bei Leistungen unserer Partner stehen mögliche Reisekosten im Angebot des Partners.

Wie wird die Energieaudit-Beratung gefördert?

Das BAFA zahlt 50 % des förderfähigen Beratungshonorars, höchstens 3.000 €. Das Programm heißt Bundesförderung Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN), Modul 1.

PunktRegel (Stand Oktober 2026)
Zuschuss 50 % des förderfähigen Honorars
Höchstbetrag 3.000 € bei Energiekosten über 10.000 € netto im Jahr, sonst 600 €
Antragsberechtigt KMU und Freie Berufe; Nicht-KMU mit höchstens 500.000 kWh im Jahr; Kommunen und gemeinnützige Organisationen; auch als Mieter oder Pächter
Nicht antragsberechtigt Nicht-KMU mit mehr als 500.000 kWh im Jahr; Betriebe der landwirtschaftlichen Primärproduktion
Berater eingetragen in der Energieeffizienz-Expertenliste, Kategorie Nichtwohngebäude
Begehung Der Berater muss den Betrieb vor Ort begehen.
Antrag vor dem Vertrag mit dem Berater; ein früherer Vertrag nur unter aufschiebender Bedingung der Förderzusage
Auszahlung an Ihr Unternehmen, nachdem Sie das Honorar vollständig bezahlt und den Verwendungsnachweis eingereicht haben; das ist Ihr Beleg für das BAFA, dass die Beratung stattfand und bezahlt ist
Laufzeit Die Förderrichtlinie endet am 31.12.2026.

Eine aufschiebende Bedingung bedeutet, dass der Vertrag erst gilt, wenn die Förderzusage vorliegt. Eine auflösende Bedingung akzeptiert das BAFA seit 01.01.2025 nicht mehr. Ohne aufschiebende Bedingung ist ein vorher geschlossener Vertrag nicht förderfähig.

Ein Rechenbeispiel mit Beispielwerten: Ein KMU hat Energiekosten über 10.000 € im Jahr. Das Audit kostet 6.000 € netto. Der Zuschuss beträgt 50 %, also 3.000 €. Der Eigenanteil liegt bei 3.000 €.

Die Fristen für den Verwendungsnachweis stehen in Ihrem Zuwendungsbescheid. Das ist die Förderzusage des BAFA. Unser Partner behält die Fristen für Sie im Blick.

Was passiert nach dem Audit?

Nach dem Audit entscheiden Sie selbst, welche Maßnahmen Sie umsetzen. Bei höherem Verbrauch schreibt das Gesetz einen nächsten Schritt vor.

Verbraucht Ihr Unternehmen im Schnitt der letzten drei Kalenderjahre mehr als 2,5 GWh im Jahr, gilt § 9 des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG). Dann erstellen Sie binnen drei Jahren Umsetzungspläne für alle wirtschaftlichen Maßnahmen aus dem Audit. Eine Maßnahme ist wirtschaftlich, wenn ihr Kapitalwert innerhalb der halben Nutzungsdauer positiv wird. Gerechnet wird nach DIN EN 17463, auch VALERI genannt. Ein Zertifizierer, Umweltgutachter oder Energieauditor bestätigt die Pläne. Danach veröffentlichen Sie sie.

Der Regierungsentwurf 21/8027 will diese Regel ändern. Sie soll für 2,77 bis unter 23,6 GWh gelten, und die Frist soll drei Monate statt drei Jahre betragen. Der Entwurf ist nicht in Kraft, Stand 09.10.2026.

Für die Umsetzung gibt es eine eigene Förderung. Die EEW ist die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft.

EEW-ModulWas gefördert wirdWerFördersatz
Modul 1 Querschnittstechnologien Motoren, Pumpen, Ventilatoren, Drucklufterzeuger, Dämmung, Frequenzumrichter, Wärmeübertrager nur KMU 25 % klein, 20 % mittel
Modul 3 Energiemanagement Soft- und Hardware für ein Energie- oder Umweltmanagementsystem alle Größen 45 % klein, 35 % mittel, 25 % groß
Modul 4 Basis Austausch alter Anlagen aus 17 festen Kategorien des BAFA-Merkblatts, mindestens 15 % weniger Endenergie nur KMU 15 % klein, 10 % mittel
Modul 4 Premium Maßnahmen an Prozessen mit Einsparkonzept alle Größen 45 % klein, 35 % mittel, 25 % groß, plus bis zu 10 Prozentpunkte Bonus

Die Fördersätze gelten je Unternehmensgröße. Bei Modul 4 Premium sind es Höchstwerte. Für zusammenhängende Maßnahmen zahlt Modul 4 höchstens 20 Mio. € Zuschuss insgesamt. Das Einsparkonzept beschreibt, wie viel Energie eine Maßnahme spart. Sie reichen es auf dem Formular des BAFA ein. Der Auditbericht allein genügt dafür nicht, seine Daten können Sie aber übernehmen. Anträge laufen seit 15.09.2025 über das Portal Förderzentrale Deutschland.

Welches Programm zu Ihren Maßnahmen passt, klären wir für Sie in der Fördermittelberatung für Unternehmen. Kunden im Energieeinkauf oder in der Netzentgeltoptimierung erhalten diese Förder-Orientierung ohne Aufpreis. Ohne einen solchen Auftrag bieten wir sie zum Festpreis an. Den Antrag stellt unser Partner. Zeigt der Lastgang hohe Spitzen, prüfen wir zusätzlich das Thema Lastspitzen und Netzentgelte.

Häufige Fragen

Was kostet eine Energieaudit-Beratung bei RWB?

Das Erstgespräch und unsere Koordination mit dem Partner kosten Sie nichts. Den Preis für das Audit nennt unser Partner als Festpreis im schriftlichen Angebot. Die Förder-Orientierung für die Umsetzung ist für Kunden im Energieeinkauf oder in der Netzentgeltoptimierung ohne Aufpreis, sonst gilt ein Festpreis.

Wird ein Pflichtaudit gefördert?

Nein. Laut BAFA sind Nicht-KMU mit mehr als 500.000 kWh im Jahr nicht antragsberechtigt (Stand 09.10.2026). Gefördert werden freiwillige Audits von KMU und von Nicht-KMU bis 500.000 kWh.

Gilt ab dem 11. Oktober 2026 eine neue Auditpflicht?

Nein. Die Schwelle von 2,77 GWh steht nur im Regierungsentwurf 21/8027 und ist nicht in Kraft, Stand 09.10.2026. Bis zu einer Gesetzesänderung gilt die Pflicht für Nicht-KMU weiter.

Erhalte ich als Mieter eine geförderte Energieaudit-Beratung?

Ja. Für das Energieaudit nach Modul 1 sind Mieter und Pächter ausdrücklich zugelassen. Die Gebäudeberatung nach Modul 2 fördert das BAFA dagegen nur für Gebäude im Eigentum des Antragstellers.

Darf ich den Vertrag mit dem Auditor vor der Förderzusage unterschreiben?

Nur mit einer aufschiebenden Bedingung. Der Vertrag gilt dann erst ab der Förderzusage. Ohne diese Bedingung ist das Audit nicht förderfähig.

Wer darf ein Energieaudit durchführen?

Eine fachkundige Person, die beim BAFA als Energieauditor registriert ist. Sie muss unabhängig beraten. Die Pflicht zu 12 Stunden Fortbildung im Jahr hat das BAFA derzeit ausgesetzt. Für ein gefördertes Audit muss sie zusätzlich in der Energieeffizienz-Expertenliste stehen.

Was melden wir nach dem Audit beim BAFA?

Pflichtige Unternehmen geben spätestens zwei Monate nach dem Audit eine Online-Erklärung ab. Sie enthält Verbrauch, Energiekosten, die vorgeschlagenen Maßnahmen und die Kosten des Audits. Unser Partner bereitet die Angaben dafür vor.

Reicht ISO 50001 statt eines Audits?

Ja. Ein eingerichtetes oder begonnenes Managementsystem nach ISO 50001 oder EMAS befreit vom Audit. Mehr dazu auf unserer Seite ISO 50001 als Alternative zum Energieaudit.

Quellen (Stand Oktober 2026) 19
  1. EDL-G § 1 Nr. 4 (Nicht-KMU nach Empfehlung 2003/361/EG), abgerufen am 09.10.2026
  2. EDL-G § 8 (Nicht-KMU, vier Jahre, Befreiung ISO 50001/EMAS, 500.000 kWh), abgerufen am 09.10.2026
  3. EDL-G § 8a (DIN EN 16247-1 Ausgabe November 2022, Betriebsdaten, Hochrechnung, Kapitalwert, 90 %), abgerufen am 09.10.2026
  4. EDL-G § 8b (Ausbildung, dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, Fortbildung, Registrierung, Unabhängigkeit), abgerufen am 09.10.2026
  5. EDL-G § 8c (Erklärung binnen zwei Monaten, Inhalt der Erklärung, Stichprobe), abgerufen am 09.10.2026
  6. BAFA, Merkblatt FAQ zu §§ 8 ff. EDL-G, Stand 01.09.2026, Nr. 2.3.3 (Frist ab dem letzten Audit) und Nr. 2.6.9 (Fortbildungspflicht ausgesetzt), abgerufen am 09.10.2026
  7. BAFA, Merkblatt für Energieaudits, Stand 16.09.2026 (Ablauf in sechs Schritten, Multi-Site-Verfahren, Quadratwurzel, Produktionsstätten), abgerufen am 09.10.2026
  8. BAFA, EBN Modul 1 Energieaudit DIN EN 16247 (50 %, 3.000/600 €, Antragsberechtigte, Mieter und Pächter, Expertenliste, Begehung vor Ort, aufschiebende Bedingung, Auszahlung an den Antragsteller), abgerufen am 09.10.2026
  9. BAFA, EBN Modul 2 Energieberatung DIN V 18599 (nur Gebäude im Eigentum), abgerufen am 09.10.2026
  10. Richtlinie EBN, BAnz AT 23.12.2024 B2, Nr. 4 (Antragsberechtigte, Ausschluss der landwirtschaftlichen Primärproduktion) und Nr. 8.1 (Ende 31.12.2026), abgerufen am 09.10.2026
  11. EnEfG § 9 (2,5 GWh, drei Jahre, DIN EN 17463, halbe Nutzungsdauer, 15 Jahre, Bestätigung, Veröffentlichung), abgerufen am 09.10.2026
  12. BAFA, EEW Übersicht der Module (Modul 1 und Modul 4 Basis nur KMU, 15 % Endenergie), abgerufen am 09.10.2026
  13. BAFA, EEW Modul 4 Premiumförderung (45/35/25 %, Bonus bis 10 Prozentpunkte, 20 Mio. €, BAFA-Formular, Förderzentrale Deutschland ab 15.09.2025), abgerufen am 09.10.2026
  14. BAFA, EEW Modul 1 Querschnittstechnologien (25 %/20 %, nur KMU), abgerufen am 09.10.2026
  15. BAFA, EEW Modul 3 MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software (45/35/25 %), abgerufen am 09.10.2026
  16. BAFA, EEW Modul 4 Basisförderung (nur KMU, mindestens 15 % Endenergie), abgerufen am 09.10.2026
  17. BAFA, Merkblatt Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft, Nr. 2.4.1 (17 Kategorien Modul 4 Basis), abgerufen am 09.10.2026
  18. Deutscher Bundestag, Drucksache 21/8027 vom 16.09.2026, abgerufen am 09.10.2026
  19. Deutscher Bundestag, Textarchiv erste Lesung 24.09.2026 und Anhörung 05.10.2026, keine 2./3. Lesung, abgerufen am 09.10.2026

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